Herstellung von Fluss-Sensoren durch Reibprägen und -schweißen

  Anemometrischer Fluss-Sensor im Größenvergleich zu einem Marienkäfer Urheberrecht: KEmikro Anemometrischer Fluss-Sensor

Eine vergleichsweise einfache Möglichkeit einen Fluss-Sensor herzustellen, besteht darin, einen Draht elektrisch zu beheizen und seinen Widerstand zu messen. Wenn ein Fluid am Draht entlang streicht, dann wird er gekühlt und sein Widerstand sinkt. Ein solches Gerät nennt man ein Anemometer. Links im Bild ist ein Anemometer dargestellt, mit dem sehr kleine Flussraten gemessen werden können und das durch Ultraschallheißprägen und -schweißen hergestellt wurde.

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Wei Zou

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Wei Zou

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Im Rahmen der hier vorgeschlagenen Arbeit soll untersucht werden, ob solche Fluss-Sensoren auch durch ein neues Verfahren, das sogenannte Reibprägen hergestellt werden können. Beim Reibprägen werden zwei Kunststoffoberflächen gegeneinander gerieben, bis sie aufschmelzen und in eine mikrostrukturierte Form gedrückt werden. So nehmen sie nach dem Erkalten die Form der Mikrostrukturen an. Der Vorteil des Reibprägens gegenüber dem Ultraschallheißprägen ist, dass mehr Fluss-Sensoren nebeneinander auf einer größeren Fläche hergestellt werden können.

Interessenten für diese Arbeit sollten Geschick und Freude am experimentellen Ar­beiten mitbringen. Vorkenntnisse aus der Mikrotechnik oder dem Reibprägen sind nicht erforderlich. Alles notwendige Wissen wird durch eine intensive Betreuung vermittelt. Diese Arbeit bietet die Gelegenheit, neben der Anwendung auch das Reibprägen und -schweißen von Mikrosystemen kennen zu lernen.